HEINZ LUDWIG FRIEDLAENDER: GESPRÄCHE

2013

Seltene Tonbanddokumente mit Heinz Ludwig Friedlaender, dem Sohn des großen Philosophen Mynona/Salomo Friedlaender, geführt von Hartmut Geerken in den 1980er Jahren in „Heilus“ Pariser Wohnung und in Herrsching am Ammersee. Über 6 Stunden Gespräche mit Heinz Ludwig Friedlaender, Hartmut Geerken, Sigrid Hauff und Romuald Karmakar. Texte von Geerken, Hauff und Detlef Thiel. Fotodokumente von Friedlaender und eine Originalzeichnung von Hartmut Andryczuk.

 


JIM RAKETE – STAND DER DINGE

2012

100 Porträts für das Deutsche Filmmuseum

Statement zum Filmobjekt seiner Wahl: "Dreharbeiten für WARHEADS, Kroatien, Dezember 1991. Mit einem Heimkehrer aus Australien filmen wir ein Interview in einer Kaserne. Zur Begrüßung bietet er uns eine neongrüne Limonade an und schenkt jedem im Team eine Patrone seine AK-47. Warum er das gemacht hat, weiß ich nicht mehr. Die Limonade habe ich nicht getrunken, die Patrone habe ich behalten. Sie ist Teil meiner bürgerlichen Welt, die ähnlich mörderische Situationen nicht mehr kennt. "

 


FREIHEIT FÜR JAFAR PANAHI

2011

Das Plakat von Klaus Staeck wurde 2011 nach einem Entwurf und unter Verwendung eines Autographs von Romuald Karmakar realisiert. 2011 hingen drei Exemplare am Eingang der Akademie der Künste (Berlin) am Pariser Platz.


CONFERENCE – NOTES ON FILM 05

2011

Austrian filmmaker/artist/curator Norbert Pfaffenbichler used a clip from Romuald Karmakar's "Eine Freundschaft in Deutschland" (1985) for his short film "Conference – Notes on Film 05", premiered at the Venice Film Festival 2011.

»In this grotesque found-footage-film, close-ups of actors playing Adolf Hitler in movies created between 1940 and today are combined in shot/countershot style.«


RELATED FILMS


ÖSTERREICHISCHES FILMMUSEUM

2010

3 Plakate mit Anne Ratte-Polle in der Rolle der "Jungen Frau" aus dem Film "Die Nacht singt ihre Lieder" von Romuald Karmakar (2004). Programm des Österreichischen Filmmuseums, März 2010.


CHRONIK DER GEFÜHLE

2009

In der Hörspielspielbearbeitung von Alexander Kluges "Chronik der Gefühle" (Regie: Karl Bruckmaier) hat Romuald Karmakar einen cameo als Sprecher. CD 14: "Der lange Marsch des Urvertrauens".


DER RAINER-WERNER-FASSBINDER-KOMPLEX

2008

"Fünf junge deutsche Regisseure über die Versuche ihrer Vorgänger, die RAF und den deutschen Terror zu verfilmen."

Umfrage im Feuilleton der FAZ vom 17.09.2008

Romuald Karmakar schreibt über Margarethe von Trottas Spielfilm "Die bleierne Zeit" (1981).


M - EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER

2007

Ein Text von Romuald Karmakar zu Fritz Langs erstem Tonfilm "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" (1931) mit Peter Lorre in der Hauptrolle für die 100-teilige DVD-Reihe der Süddeutschen Zeitung, erschienen am 13.01.2007.


DER VERLORENE

2007

Teil der DVD-Edition von Peter Lorres Film "Der Verlorene" (1951) ist Robert Fischers Dokumentation "Displaced Person – Die Entstehung von Peter Lorres Film (2007), Romuald Karmakar ist einer der Gesprächspartner.

 

RELATED LINKS


ALEXANDER KLUGE

2007

Ein Vorwort von Alexander Kluge für den Festival-Katalog von "Cinéma du Réel" im Centre Pompidou, Paris 2007, anlässlich einer "Hommage" mit Filmen von Romuald Karmakar.


60. INT. FILM FESTIVAL LOCARNO

2007

Zusammen mit Walter Carvalho, Saverio Costanzo, Irène Jacob, JIA Zhang Ke und Bruno Todeschini war Romuald Karmakar Teil der internationalen Wettbewerbs-Jury.


TRANSPHORMED

2005

Zwei Filme von Romuald Karmakar sind Teil der Doppel-CD "Transphormed" von Alter Ego (Roman Flügel und Jörn Elling Wuttke), erschienen bei Klang Elektronik.

Film 1: "Rocker", ein Ausschnitt aus Karmakars Film "Between The Devil and The Wide Blue Sea" (2005), in dem das gleichnamige Musikstück bei einem Live-Auftritt der Band im Cocoon Club (Amnesia) in Ibiza am 20.09.2004 gefilmt wurde.

Film 2: "Daktari", ein Ausschnitt aus Karmakars Film "Between The Devil and The Wide Blue Sea" (2005), in dem das gleichnamige Musikstück bei einem Live-Auftritt der Band im WMF Sommerlager in Berlin am 10.07.2004 gefilmt wurde.


RELATED FILMS


SCHLÄFER

2005

Im Soundtrack von Benjamin Heisenbergs Spielfimdebüt "Schläfer" (2005) wird eine Passage aus Romuald Karmakars Film "Warheads" (1992) verwendet.



BONNIE & CLYDE

2005

Ein Text von Romuald Karmakar zu Arthur Penns "Bonnie and Clyde" (1967). Erschienen am 01.10.2005 unter dem Titel "Gefährlich wie LSD" in der 100-teiligen DVD-Reihe der Süddeutschen Zeitung.


IN & OUT OF SCHOOL

2005

Filmprogramm, Österreichisches Filmmuseum, Wien


LIEBLINGSFILM VON FASSBINDER AUF DVD

2005

"Elf Regisseure haben die Qual der Wahl: Sie antworten auf die Frage nach ihrem Lieblingsfilm von Fassbinder auf DVD."

Eine Umfrage im Feuilleton der FAZ vom 31.05.2005.

Mit Texten von Wim Wenders, Benjamin Heisenberg, Caroline Link, Christopf Hochhäusler, Jan Schütte, Christopher Roth, Christian Pezold, Hans Steinbichler, Hans Weingartner, Dominik Graf, Romuald Karmakar.


FILM IM KOPF

2005

"Welche Geschichte würden Sie erzählen, welche Bilder würden Sie drehen, wenn Sie unbegrenzte Mittel hätten und jeden Schauspieler der Welt besetzen könnten." 

Eine Umfrage der ZEIT für die Sonderbeilage "ZEIT-BERLINALE", Februar 2005


WIM WENDERS ZUM 60. GEBURTSTAG

2005

Eine Umfrage des ARTE-Magazins, 08/2005


ROSA - DIE AKTE ROSA PEHAM

2001

Romuald Karmakar bereitete dieses Hörspiel nach Thomas Harlans Roman "Rosa" (2000) vor. Differenzen mit der Redaktion des Bayerischen Rundfunk bereiteten seiner Arbeit ein vorzeitiges Ende. Aufnahmen mit Manfred Zapatka wurden im Hörspiel verwendet.

Das Hörspiel war Teil eines Projektes, das eine Inszenierung des Romans am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie bei den Wiener Festwochen vorsah.


NACHTGESTALTEN

1999

Der Schriftzug für Andreas Dresens Film "Nachtgestalten" (1999) wurde unter Verwendung eines Autographs von Romuald Karmakar realisiert.


ABFALL FÜR ALLE

1999

Der "Roman eines Jahres" von Rainald Goetz (1999) ist eines der beiden Bücher, die Frank Giering in seiner Rolle als "Junger Mann" in Romuald Karmakars Film "Die Nacht singt ihre Lieder" nach dem gleichnamigen Stück von Jon Fosse liest. Der Film wurde 2004 im Wettbewerb der Berlinale uraufgeführt.

Auf S. 72 schreibt Rainald Götz: "Romuald Karmakar hat in der Süddeutschen Zeitung berichtet, daß sein Frankfurter Kreuz von den Berliner Berlinale Behörden nicht zum Wettbewerb zugelassen worden ist, praktisch kommentarlos. Da wäre er in Venedig besser behandelt worden. Und sein neuer Film wäre von der Förderkommission auch abgelehnt worden. Frechheit. Ein sogenanntes Originaldrehbuch von Bodo Kirchhoff, Deutsche auf dem Flughafen von Manila, mit berühmten Schauspielern usw. usw. Irgendwie denkt man automatisch: wenn mal was gelungen ist, man sich so ein bißchen durchgesetzt hat, müßte es in Zukunft mit den neuen Sachen auch irgendwie leichter und besser gehen. Stimmt aber nicht. Die Erfahrung sagt was anderes. Es ist immer neu gleich schwierig, irgendwas realisiert zu kriegen. Und es wirkt immer bißchen komisch, wenn sich Leute darüber beschweren, daß sie schlecht behandelt werden, nicht ihrem Status entsprechend gewürdigt werden. Mit jedem Erfolg öffnen sich Türen, und gehen gleichzeitig auch wieder welche zu, aus Trotz, zum Ausgleich, einfach so, aus Zufall. Fallen aus Zufall zu. Ja. Macht doch nichts. Muß doch nicht alles immer nur immer besser werden. Es wird halt vielleicht besser UND schlechter meistens, oder? Oder ist das der totale Schwachsinn?"



TOTMACHER

1996

Für den Kinostart von Romuald Karmakars Film "Der Totmacher" in Deutschland im November 1995 gab es Gespräche mit DJ Hell, eine Techno-Komposition für die Promotions- und Pressearbeit des Films einzusetzen. Die Idee wurde am Ende seitens des Verleihs nicht realisiert, das Stück "Totmacher" erschien jedoch 1996 auf dem Label Disko B.


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KARMAKAR '91

1991

Filmkarte für TV-Sendungen von Alexander Kluge / DCTP zu den Filmen "Eine Freundschaft in Deutschland" und "Warheads" (Arbeitstitel "9 Commando").
Entwurf Romuald Karmakar.


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GALLODROME &
DOGS OF VELVET AND STEEL

1989

Filmkarte/Flyer.
Entwurf Romuald Karmakar.


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MIX WIX

1989

"Mix Wix" (1989, Regie: Herbert Achternbusch), Regieassistenz.


DIE PUTZFRAU ERFAND DAS HAKENKREUZ

1987/88

"Ich habe Fotos von diesem Dreh gefunden, der während meiner Armeezeit bei einem Wochenendbesuch in München in einem Schlachthof (ich glaube, im psychiatrischen Krankenhaus Haar) stattfand. Den Film habe ich komplett vergessen, ich glaube, der ist fertiggestellt, aber nie aufgeführt worden. Die Darstellerin der Putzfrau, die ein Kreuz auf dem Boden findet und es an einen Fleischerhaken hängt, ist Frau Wohlrab, meine Nachbarin in München, die auch die Mutter Nietzsche in "Der Tyrann von Turin" spielt/liest."

R. Karmakar, Februar 2010 an die Autoren/Herausgeber Olaf Möller, Michael Omasta: "Romuald Karmakar", Wien 2010


DIE ÜBERGLÜCKLICHEN

1985

Andreas Dorau hat 1985 im neu eröffneten Kulturzentrum Gasteig in München die Oper "Die Überglücklichen" inszeniert. Für das Vorprogramm lud er Romuald Karmakar ein, Super-8-Filme zu zeigen. Zu sehen waren Ausschnitte aus Karmakars späterem Film "Eine Freundschaft in Deutschland" (1985) über das Privatleben Adolf Hitlers im München der 1920er Jahre. Einen Tag nach der Uraufführung der Oper und der Vorführung der kommentierten Filmausschnitte wurden alle weiteren Vorstellungen abgesetzt.


DIE LEIDENSCHAFT IM LEBEN, SCHAFFT EINEN JEDEN

1985

Entwurf für einen Flyer von Romuald Karmakar. Der Anlass ist nicht mehr bekannt.


DAS LIED VOM FLACHEN TAL

1984/85

Einer der ersten Kurzfilme von und mit Romuald Karmakar. Die Originaltonspur wurde versehentlich im S-8-Projektor gelöscht, der Film existiert nur noch in stummer Version. Kameramann war der Künstler Florian Süßmayr, der weitere Darsteller des Films ist der Künstler Felix Weber, der heute unter dem Namen Schlockmaster arbeitet.


DARSTELLER

  • "Der Totmacher" (1995, Regie: Romuald Karmakar). Karmakar ist in der Szene mit Hans-Michael Rehberg (Kommissar Rätz) als Kameramann zu sehen.
  • "Der Baader-Cup" (1991, Regie: Doris Kuhn)
  •  "Matterhornfilm" (Making of "Die weiße Hölle vom Piz Palü", 1985, Regie: Doris Kuhn); gilt als verschollen
  • "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (1985, Regie: Doris Kuhn)
  • "Einsame Cowboys" (1984, Regie: Anatol Nitschke)