WARHEADS

Deutschland 1989-1992, 182 Min


Cast: Günter Aschenbrenner, Karl Penta


Regie, Buch: Romuald Karmakar
Kamera: Michael Teutsch (Mississippi), Klaus Merkel (Französisch-Guayana), Reiner Lauter (München), Bruno Affret (Kroatien)
Kamera-Assistenz: Roland Bode (Mississippi), Jörg Schulz (Französisch-Guayana)
2. Kamera: Romuald Karmakar (Videokamera - Kroatien)
Schnitt: Katja Dringenberg
Schnitt-Assistenz: Roland Kretschmer
Negativ-Schnitt: Elke Granke
Schnitt-Vorbereitung: Margarete Rose
Ton: Klaus Peter Kaiser (Mississippi), Norbert Werner (Französisch-Guayana), Eckhard W. Kuchenbecker (München), Istvan Kerenyi (Kroatien)
Mischung: Alexander Goebel
Produktionsfirma: Max Film Wolfgang Pfeiffer Filmproduktion, Westdeutscher Rundfunk (WDR), Eurocréation Productions
Produzent: Wolfgang Pfeiffer, Anne-Marie Autissier
Redaktion: Werner Dütsch
Produktions-Assistenz: Bettina Zielke, Helga Wilkerling
Filmförderung: Filmbüro Hamburg, Kuratorium Junger Deutscher Film, Berliner Filmförderung
Format: 16mm, 1:1,33
Bild/Ton: Farbe, Mono

Dreharbeiten: 1989-01.1992: Mississippi, Französisch Guayana, München, Kroatien

WP: Locarno, IFF, 14.08.1992
DP: Berlin, IFF - Internationales Forum des Jungen Films, 16.02.1993
TV-Erstsendung: 08.04.1994, West 3 (1. Teil)
TV-Erstsendung: 11.04.1994, West 3 (2. Teil)

Kinostart (DE): 06.05.1993
Erstverleih: Ambush Entertainment, München

DVD / Absolut Medien


SYNOPSIS / D - I

Eine Reise in den Krieg: Söldner, Legionäre und ihre Arbeitsplätze.

Günter Aschenbrenner war Fallschirmjäger in der französischen Fremdenlegion. Er kämpfte und arbeitete von 1959 bis 1979 in Afrika, auf dem Mururoa-Atoll und in Französisch-Guayana. Nach 20 Jahren Dienst geht er in Rente und arbeitet an zivilen Projekten, u.a. in Zaire bei einer Firma, die Atommüll im Weltall entsorgen will und in Libyen für ein Wasserabfüllwerk an der Grenze zum Sudan. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Der Liverpooler Karl entdeckte frühzeitig seine Begeisterung für die Berufsarmee. Auf väterlichen Druck hin fuhr er aber zunächst elf Jahre bei der Handelsmarine, bevor er als Söldner in Afrika, Sri Lanka und Surinam arbeitete. Im Winter 1991 ist er in Kroatien. In Gospic kämpft er mit der Miliz gegen die jugoslawische Bundesarmee und serbische Tschetniks. Ein Kriegsschauplatz zur Weihnachtszeit: eine Bar, ein Angriff und Raketen als Antwort.


Es ist wie eine Droge, dieses Leben, weißt du, es ist wie im Whirlpool, du kommst nicht mehr raus, wenn du einmal drin bist. Für mich jedenfalls ist es so wie ein selbstvernichtender Whirlpool. Ich kann aus dem Scheißding nicht mehr raus. Eines Tages werde ich wohl in diesem verdammten Loch versinken.
— Söldner Karl, "Warheads"

SYNOPSIS / D - II

Romuald Karmakars Dokumentarfilm porträtiert an verschiedenen Schauplätzen - von einer Kaserne der Fremdenlegion in Französisch-Guayana bis hin zum gerade umkämpften Kroatien - einen deutschen Ex-Fremdenlegionär sowie einen englischen Söldner. 

Der 53-jährige Günter Aschenbrenner wurde in der französischen Fremdenlegion ausgebildet, errichtete Raketenstartbasen in Libyen und im Kongo und war in Guayana selbst Ausbilder für Fremdenlegionäre. Er berichtet offen, ausführlich und nicht frei von Stolz über seine Kampferfahrung in Afrika. Der jüngere britische Söldner Karl hingegen erzählt vom Kriegsalltag im zerfallenen Jugoslawien – nervös, psychisch und physisch stark angegriffen und außerstande, seinen Alltag ohne Drogen zu überstehen. Ohne plakative Kommentare sorgt die Montage des Films für Zusammenhänge, Entlarvungen und unterschiedliche Perspektiven auf Handwerker des Kriegs.

– filmportal.de





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