SAM SHAW ON JOHN CASSAVETES

Deutschland 1990, 25 Min


Cast: Sam Shaw


Regie, Kamera, Ton: Romuald Karmakar
Interview Partner: Timothy Neat
Schnitt: Igor Patalas, Romuald Karmakar
Produzent: Romuald Karmakar
Produktion: Exocet-Film
Bild/Ton: Video, 1:1,33, Farbe, Mono

TV Premiere: 15.06.1993

Im Verleih der Pantera Film GmbH



SYNOPSIS / E

A conversation with photographer and producer Sam Shaw (1912-1999) about his close friend John Cassavetes. Recorded at the Barcelona Film Festival shortly after Cassavetes's death in 1989, the documentary explores not only Cassavetes's film career and professional collaboration with Shaw, but also the relationship between these two successful men of Hollywood and American independent cinema.


SYNOPSIS / D

Anlässlich einer Ausstellung seiner Fotos erinnert sich der Fotograf Sam Shaw an seinen langjährigen Freund, den Schauspieler und Regisseur John Cassavetes.


ZUM FILM

Ein Gespräch mit Sam Shaw, berühmter Fotograf, enger Freund des großen US-Unabhängigen John Cassavetes und angelegentlicher Produzent von dessen Filmen, aufgenommen am 10. Juli 1989 in der Galeria Eude in Barcelona.

Eine Nahaufnahme: Karmakars Kamera hält den Close-Up, während Shaw antwortet. immer wieder werden passende Fotos eingeblendet, die meisten davon Porträts, und es gibt intime Soundtrack-Stücke von Cassavetes-Filmen zu hören. Auch Shaws Erinnerungen sind sehr persönlich: Anekdotisches wie das "terrible set of pictures", das er von John in den Anfangsjahren machte – zwar halt grad recht, um ihm ein romantisches Image bei den Hollywoodstudios zu verpassen, damit genau das, was Cassavetes immer unterlief; hinreißende Erzählungen über das Zusammenspiel von Kunst und Leben, wie die Entstehung von "Husbands" aus einem Sonntagnachmittag bei Bier im familiären Freundeskreis; fundierte, auch über die Jahre revidierte Einsichten in die Methodik und Ästhetik eines besessenen Filmemachers. Er hätte auch ein großer "landscape artist" werden können, sagt Shaw über den Freund, als er erzählt, wie Cassavetes immer mit den Vater im Garten arbeitetet, während er gründlich die griechischen Klassiker studierte: "Underneath all that seriousness is that slapstick bawdiness of Aristophanes, I think, in an American sense." Gemeinsam mit Karmakars "Hellman Rider" ein großartiges Gesprächs-Doppel über Nahverhältnisse; die Cinephilie für true independents und dasjenige von Kino und Leben.

– Christoph Huber: "Sam Shaw on John Cassavetes", in:Olaf Möller, Michael Omasta (Hg.): "Romuald Karmakar",
Wien 2010, S. 212






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